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Bei Europol entscheiden die Nutzer darüber was Erfolg bedeutet, sagt Örjan Anderberg

Leistungsmessung ist in vielerlei Hinsicht eine Herausforderung. Örjan Anderberg, Qualitätsmanager bei Eurocontrol und zuvor Leiter des Performance Managements bei Europol, sagt: „Ich denke, es ist sehr wichtig die Ergebnisse eigener Arbeit zu messen aber es ist auch sehr anspruchsvoll. Das Problem liegt in der großen Zeitverzögerung zwischen Arbeit und Ergebnissen, wie es auch die Vorträge (des IPERF Workshops Research Performance Measurement and the Impact on Innovation in Europe) deutlich machten – alle Organisationen haben damit Schwierigkeiten, auch wir.“

Europols Ansatz, diese Herausforderung anzugehen, konzentriert sich auf die Anwender (Nutzer). Nutzer neuer Werkzeuge oder Dienstleistungen, die von Europol eingeführt werden, sind von zentraler Bedeutung. Europols Innovationen werden regelmäßig durch die Beobachtung und Befragung der Nutzer bewertet. Wie die Nutzer eine Innovation erleben, wie die Wahrnehmung und das Erlebnis bei der Nutzung eines bestimmten Werkzeugs oder einer Innovation sind, und, vor allem, die Rückmeldung des Nutzers über die Qualität der Produkte und Dienstleistungen definieren den Erfolg. „Ich denke, es ist sehr wichtig, nach außen zu schauen, um zu verstehen, wie die Wahrnehmung der Nutzer unserer Innovationen sind“, schlussfolgert Örjan Anderberg.

Dr. Tatjana Samsonowa, Geschäftsführerin von IPERF, dem Internationalen Instituts für Research Performance Management, kommentiert: „Europol folgt dem aktuellen Trend im Performance Management. Zunehmend erkennen Organisationen, dass die Auswirkungen und Ergebnisse von Forschungsaktivitäten über die Grenzen einer Organisation hinausgehen. Forschung muss bereits in sehr frühen Phasen externe Interessen und Reaktionen einbeziehen und berücksichtigen.“

Das gesamte englischsprachige Interview ist hier zu sehen: