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Innovation ist kein Zufall

Aus der FAZ Beilage ‚Technologien der Zukunft‘, von Michael Gneuss:

„An welcher Kennzahl erkennen wir eigentlich, welches Unternehmen innovativer ist als andere? Eine eindeutige Antwort zu dieser Frage ist von den Gelehrten nicht zu erhalten. Naheliegend wäre, die Ausgaben für Forschung und Entwicklung als Merkmal heranzuziehen. Aber dann wäre Apple gar kein so überaus innovatives Unternehmen. Andere Konzerne haben viel höhere Etats, tatsächlich spricht der Markterfolg aber eine andere Sprache: Apple hat mit dem iPhone und dem iPads innovative Trends gesetzt. Die Patentanmeldungen wären eine andere Zahl, die auf Innovationskraft hindeutet. Aber auch dann wäre Apple nicht an der Spitze. Denn das Beispiel zeigt, dass Innovationen nicht immer bahnbrechende neue Erfindungen sein müssen. Beim iPhone hat Apple nur mehrere bereits bekannte Technologien zu einem innovativen Produkt zusammengesetzt. […] Tatjana Samsonowa, geschäftsführende Leiterin des International Institutes for Research Performance Management (IPERF), hält für entscheidend, dass der Unternehmenschef sich deutlich sichtbar zur Forschung und Entwicklung bekennt und eine Innovationskultur im Unternehmen verankert. „Innovation ist kein Zufall“, sagt Samsonowa. Forscher müssten zudem Freiheiten bekommen. „Sie brauchen Zeit, Raum und Informationen – aber auch Vorgaben in Form einer Forschungsagenda, die immer wieder an die Unternehmensziele angepasst werden sollte.“

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