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Round Table „Smart Cities in Russland – Beeinflusse die Art und Weise wie wir morgen leben“

St. Petersburg, 17.10.2014: IPERF und St. Petersburg State University, Graduate School of Management (GSOM), starten die Forschungsinitiative „Smart City Russland“ mit einer Podiumsdiskussion.

Eine Stadt „smart“ zu gestalten, sie auf die Zukunft vorzubereiten, geschieht nicht nur durch das Kombinieren und Einführen von neuen Technologien. Das Hauptziel einer “Smart City” liegt in der Verbesserung der Lebensqualität der Bewohner der Stadt. Der „Round Table“ fand am 17. Oktober statt und hatte zum Ziel Akademiker, Regierungsvertreter und Branchenexperten zusammenzubringen um „Smart City Russland“ anzustoßen. Aus öffentlicher, privatwirtschaftlicher und akademischer Perspektiver beleuchtete die Diskussion das Thema: „Smart Cities in Russland – Beeinflusse die Art und Weise wie wir morgen leben“.

Hans Christian Christiansen, Senior Advisor der Stadt Kopenhagen, präsentierte seine Vision der Rolle, die Stadtverwaltungen in „Smart Cities“ spielen, die Bedeutung solcher Projekte für die Stadtentwicklung, die Möglichkeiten „Smart Cities“ zu implementieren unter finanziellen Beschränkungen, sowie die dringendsten Probleme, denen Hauptstädte wie Kopenhagen und Amsterdam derzeit begegnen.

Greg Prickril, Director Product Innovation, präsentierte die Sicht der Privatwirtschaft durch die Beantwortung von Fragen über die Reife des „Smart City“-Marktes; Unternehmenstypen, die in diesen Markt drängen; und die wichtigsten „Smart City“-Trends und aktuelle Treiber. Greg erklärte die vorhandene Geschäftsmodelle und teilte seine Beobachtung über aktuelle Herausforderungen und Erfolgsfaktoren für die Privatwirtschaft in der Smart City Entwicklung.

GSOMs stellvertretender Direktor Igor Baranov analysierte die „Smart City“-Entwicklung aus wissenschaftlicher Sicht. Er präsentierte die neue Forschungsagenda, die durch die „Smart City“-Initiative eigeleitet wurde, die Auswirkungen, die „Smart Cities“ Forschung auf regionale und städtische Entwicklung hat, sowie wie man Kosten und Nutzen der „Smart City“-Projekte beurteilen kann. Igor Baranov schlussfolgerte, dass die „Smart City“-Entwicklung neue Organisationsmechanismen erfordert, die öffentlich-private Partnerschaften, Geschäftsmodelle, Öko-Systeme und Märkte mit Dienstleistungen und Auswertungsmethoden neu denkt.

Tatjana Samsonowa, Geschäftsführerin von IPERF, beschrieb, wie das Thema „Smart City“ in den letzten Jahren aufgrund einer Reihe von Faktoren wuchs. Einerseits entwickelten sich die Technologien weiter (readiness levels), und ging von Testphasen in Implementierungen über. Andererseits bietet die Technologiekonvergenz neue Möglichkeiten. Die Kombination des Internets, Sensoren, Big Data Analytics und mobiler Kommunikationen bietet die Mittel, um die Bedürfnisse der wachsenden Megastädte zu decken und den Bürgern eine höhere Lebensqualität zu bieten. Tatjana Samsonowa betonte, das der Zeitpunkt zur Einführung gut sei, da Nutzer, mehr denn je zuvor, die neue Technologien akzeptieren und nutzen. Unternehmen wiederum erkennen und nutzen zunehmend die Chancen, die dieser Markt ihnen bietet.

Um dieses Thema in Russland voranzutreiben und Fragen wie: „Was genau ist der Status der Smart Cities in Russland?“, „Was sind die lokalen Eigenheiten?“ und “ Wie kann man verschiedenen Akteure zusammenbringen?“ zu beantworten, wird die Forschungsinitiative „Smart City Russland“ einen Dialog mit allen notwendigen Parteien, wie Stadtvertreter, Technologieanbieter und Anwender initiieren. In den kommenden Monaten lädt „Smart City Russland“-Akteure ein, um an spannenden Projekten zusammenzuarbeiten, die die Städte der Zukunft gestalten. Zielgruppen sind hierbei: Forscher, Programmentwickler, Führungskräfte aus dem öffentlichen und privaten Sektor (vor allem Energie, Ressourcen, Transport, ICT, Logistik, Immobilien, öffentliche Sicherheit, Finanzen), sowie die Beratungsbranche.

Für weitere Informationen zu „Smart City Russland“, kontaktieren Sie uns: contact [at] iperf.eu

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